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An exhibition about Ihnestraße 22 – formerly housing the Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik (KWI-A), now home to the Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft (OSI), Freie Universität Berlin. This exhibition was developed as a research project by a group of OSI students as part of a seminar on Postcolonialism.

Every site in Germany has a colonial past and the building of Ihnestraße 22, now housing the OSI is no exception. The research conducted in this building from the late 1920s until the 1940s was used to legitimate racism on a scientific as well as political level. For their studies, the researchers kept a skull collection in this building, taken in part from Africans killed in the colony German South-West Africa.

The exhibition aims to document the relationship between Ihnestraße 22 and German colonialism and to show how this history is remembered by people at the Institute today.

The exhibition was on display at at the Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft in November 2013, at the Werkstatt der Kulturen in February 2014, and as part of the Lange Nacht der Wissenschaften in May 2014.

The exhibition is not currently on display, but any updates on this will be posted here.

Note: The exhibition is in English.

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Eine Ausstellung über die Geschichte der Ihnestr. 22 – vormals das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik (KWI-A), heute das Otto-Suhr-Institut (OSI) für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin. Diese Ausstellung wurde als Forschungsprojekt einer Gruppe Studierender der FU Berlin entwickelt.

Jeder Ort in Deutschland hat eine koloniale Vergangenheit – auch das Gebäude in der Ihnestr. 22 ist keine Ausnahme. Die Forschung, die in diesem Gebäude ab Ende der 1920er Jahre bis in die 1940er Jahre, betrieben wurde, diente dazu Rassismus auf einer wissenschaftlichen und politischen Ebene zu legitimieren. Im Rahmen ihrer Forschung verwahrten die Forscher_innen dieses Gebäude eine Sammlung von Schädeln u.a. ermorderter Afrikaner_innen aus der ehemaligen Kolonie Deutsch Südwestafrika.

Die Ausstellung versucht also die Verbindungen zwischen der Ihnestr. 22 und dem deutschen Kolonialismus herzustellen. Dabei nehmen wir in einem ersten Teil die Forscher_innen und ihre Forschung in den Blick. Der zweite Teil der Ausstellung fokussiert auf die Erinnerungspolitik und wie diese Geschichte heute von den Menschen am Institut erinnert wird.

Die Ausstellung war am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft in November 2013, an der Werkstatt der Kulturen in Februar 2014, und bei der Lange Nacht der Wissenschaften in Mai 2014 zu sehen.

Die Ausstellung ist zurzeit nicht ausgestellt, aber falls sie nochmal ausgestellt werden sollte werden die Informationen hier aktualisiert.

Notiz: Die Ausstellung ist in englischer Sprache.

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